Mein Partner / meine Partnerin trinkt

Sucht trifft nie nur den Süchtigen allein. Sucht zieht die gesamte Umgebung in Mitleiden-schaft, vor allem die Familie. Deshalb sind Beratungsstellen auch für Angehörige da! Reden Sie mit uns, Reden entlastet. Wir geben Ihnen «Tipps» für das eigene Verhalten. Im Internet-Beratung finden Sie eine Rubrik zu diesem Thema.

 

Warum sind Gespräche mit Fachpersonen wichtig, um die Situation mit einem alkoholab-hängigen Partner/einer alkoholabhängigen Partnerin zu bewältigen?

 

Angehörige suchtkranker Menschen entwickeln aus Liebe oder Angst oft Verhaltensweisen, die der betroffenen Person zwar kurzfristig helfen, längerfristig gesehen jedoch positive Veränderungen eher behindern («Co-Abhängigkeit» interner Link: Seiten-Nr. 9). Folgende Entwicklungen sind typisch:

 

 

Suchtkranke ziehen sich mehr und mehr zurück und werden passiv.

Angehörige übernehmen automatisch mehr Verantwortung. Sie versuchen die Folgen des Trinkens auszugleichen, wie unzuverlässiges, verletzendes, finanziell schädi-gendes Verhalten.

Alkoholabhängige bekommen die Konsequenzen ihres Verhaltens über lange Zeit nicht zu spüren und können sich vormachen, es laufe alles bestens. Sie sehen damit keinen Anlass, etwas an ihrer Situation zu ändern.

Die Angehörigen kommen an die Grenzen ihrer Kraft und geben sich dabei völlig auf, während der Suchtkranke immer tiefer in die Abhängigkeit rutscht und sich noch mehr zurückzieht.

Um aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen ist es wichtig, sich ausserhalb der Familie unterstützen zu lassen, zum Beispiel bei einer Fachstelle.

Sucht trifft nie nur den Süchtigen allein. Sucht zieht die gesamte Umgebung in Mitleiden-schaft, vor allem die Familie. Deshalb sind Beratungsstellen auch für Angehörige da! Reden Sie mit uns, Reden entlastet. Wir geben Ihnen «Tipps» für das eigene Verhalten. Im Internet-Beratung finden Sie eine Rubrik zu diesem Thema.

 

Warum sind Gespräche mit Fachpersonen wichtig, um die Situation mit einem alkoholab-hängigen Partner/einer alkoholabhängigen Partnerin zu bewältigen?

 

Angehörige suchtkranker Menschen entwickeln aus Liebe oder Angst oft Verhaltensweisen, die der betroffenen Person zwar kurzfristig helfen, längerfristig gesehen jedoch positive Veränderungen eher behindern («Co-Abhängigkeit» interner Link: Seiten-Nr. 9). Folgende Entwicklungen sind typisch:

 

 

  • Suchtkranke ziehen sich mehr und mehr zurück und werden passiv.
  • Angehörige übernehmen automatisch mehr Verantwortung. Sie versuchen die Folgen des Trinkens auszugleichen, wie unzuverlässiges, verletzendes, finanziell schädi-gendes Verhalten.
  • Alkoholabhängige bekommen die Konsequenzen ihres Verhaltens über lange Zeit nicht zu spüren und können sich vormachen, es laufe alles bestens. Sie sehen damit keinen Anlass, etwas an ihrer Situation zu ändern.
  • Die Angehörigen kommen an die Grenzen ihrer Kraft und geben sich dabei völlig auf, während der Suchtkranke immer tiefer in die Abhängigkeit rutscht und sich noch mehr zurückzieht.
  • Um aus diesem Teufelskreis heraus zu kommen ist es wichtig, sich ausserhalb der Familie unterstützen zu lassen, zum Beispiel bei einer Fachstelle.

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